Michael Egger

Michael Egger (1974) ist Videokünstler, Bastler, Programmierer, Musiker und Pädagoge.
Er entwickelt Instrumente welche anstatt Töne Video von sich geben und welche es ermöglichen, Bilder live zu verändern und ihnen einen musikalischen Ausdruck zu geben. Zusammen mit Maïté Colin forscht er an einer musikalischen Bildsprache welche in zahlreichen Konzerten und in verschiedenen Formationen erprobt wird - von Rock bis zeitgenössischer improvisierter Musik.
Seine Erfindungen, wie der Videobass oder das gnusb, sind unter Open Source Lizenzen publiziert.
Er ist Gründungsmitglied von [ a n y m a ] und entwickelte zusammen mit Maïté Colin ein mobiles TV-Studio sowie ein technisches und pädagogisches Konzept welches es Laien ermöglicht, einmal selber Fernsehen zu machen. Das Projekt STREETV - ein Strassenfernsehen - hat 2006 den Kunstpreis der Stadt Freiburg gewonnen.
Michael Egger entwickelt interaktive multimediale Installationen (zB. für das Völkerkundemuseum der Universität Zürich), und vermittelt sein Wissen über Sensorik, Programmierung (insbesondere Microcontroller und MaxMSP) und Elektronik weiter in Workshops, Vorträgen oder als Gastdozent an verschiedenen Hochschulen.
Manchmal greift er auch wieder einfach zur Gitarre und ist irgendwo in einer Unterführung als Strassenmusikant anzutreffen.
Vermischtes
- Freischaffender Künstler in Fribourg, Mitbegründer von [ a n y m a ], entwickelt ein Konzept für medienpädagogische Live-TV-Projekte mit Jugendlichen und Erwachsenen.
- Bildet sich nach Matura und Lehramtskurs autodidaktisch weiter in Videotechnik, Elektronik und Programmierung.
- Seit 2003 technischer Leiter für Video am Festival Belluard Bollwerk International in Fribourg und seit 2005 für das Internationale Filmfestival “FIFF” in Fribourg
- Forscht seit 1994 an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten mit Bildern: Video als Instrument, als Stimme in musikalischem Kontext.
- Gastdozent für jitter an der Hochschule der Künste, Bern und Leiter diverser Workshops in Programmierung und Entwicklung von Controllern
- Entwickelt verschiedene Hardware und Software, interaktive Video-Installationen und Bildinstrumente, u.a. den Videobass (2003) und eine virtuelle Kamera (2005)
- Mitbegründer von i^n - ein audiovisuelles Quartett mit Stefan Baumann (cello, electronics), Stephan Brunner (e-bass), Andi Isler (drums)
- Konzerte: u.a Altstadtherbst Düsseldorf (2002), Gare du Nord, Basel (2002/03), Fortalice Intuitive Art Festival Zamosc, Polen (2003)…
- spielt seit 2003 zusammen mit Maïté Colin (videobass) in wechselnden Formationen, unter anderem mit: Gérald Zbinden (Gitarre), Wojtek Klakla (Malerei), Hans Burgener (Geige), Markus Lauterburg (Percussion), Monolake (DJ), Feldermelder (DJ), Harald Haerter (Gitarre), Marcel Papaux (Percussion), Ninh Lê Quan (Percussion), Etienne Caire (Cinema), Florent Haladjian (Percussion), Patricia Kuypers (Tanz), Daunik Lazro (Sax), Marcel Papaux (Percussions), Serge Teyssot-Gay (Gitarre) & Khaled Al Jaramani (Oud)
- Gitarrist und Sänger in verschiedenen Formationen u.a. Obsidian (Sarah-Maria Bürgin, Stefan Baumann, Franziska Bürgin).
- Lehrauftrag “Sensorik und Interaktion” am Institute for Computer Music and Sound Technology (ICST) der Zürcher Hochschule der Künste (zhdk)